Kultivierung kommunaler Bildungslandschaften

J.Borner |Hintergrunderfahrungen aus Dessau-Roßlau

In den ersten internen Diskussionen von Experten von „schulischen Lebenswelten und kommunalen Bildungslandschaften“ (LvO Projekt Agora des Lernens Dessau-Roßlau, Campus Bernburg, DKJS-Sachsen-Anhalt, LvO-Ueckerrandow) drehte sich alles um die Frage, ob denn Bildungslandschaft immer schon ist, oder ob sie sich erst mit dem lebensbegleitenden Lernen herausbildet.

Wäre es nicht auch möglich, dass sich bislang Strukturen in der (kommunalen) Bildung als Suburbia ausgeprägt haben als dezentrale Bildungsspezialisierungen, die nicht zur Energie und Vitalität des städtischen und regionalen Lebens beitragen?

Ähneln diese Strukturen nicht den suburbs-Ausfahrten, den Autobahnausfahrten, an denen sich die städtischen Programmbereiche und kommerziellen Aktivitäten anlagern – im übertragenen Sinn: sind die Strukturen nicht bildungspolitische „suburbs-peage“, Anlagerungen von Schulen und Weiterbildungsinitiativen an kurzfristige arbeitsmarktpolitische Schwankungen oder bildungspolitische Krisen?

Generiert sich solch ein Suburbia nicht letztendlich als „eigenschaftslose Stadt“ – wie Rem Koolhaas die städtische Zerfaserung und den Urban sprawl  bezeichnet?

Wir haben uns vorläufig dahingehend verständigt: Bislang hatten wir eine kommunale Bildungsstruktur, die aus Bildungsinstituten und einem gesetzlich verschriebenen Bildungsverlauf bestand. Die Bildungslandschaft dagegen, die Wirkungsfolge der neuen Kulturtechnik des lebenslangen Lernens ist, ist eine kommunale Beziehungslandschaft.  Hier kommunizieren Bildungsträger, Lernorte und Lernkulturen, (institutionelle) Nachfrager nach Lernangeboten, kommunale Entscheider u.a. miteinander, um ständig die idealsten Unterstützungsstrukturen für das individuelle, lebensbegleitende Lernen der Bürger der Stadt neu zu gestalten.

Um den heute schon existierenden schulischen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und ressortüberschreitenden Anstrengungen von Schulverwaltungen, Sozial- und Jugendämtern gerecht zu werden, wird der Artikel überschrieben mit „Kultivierung von Ansätzen einer kommunalen Bildungslandschaft Dessau-Roßlau“. Dass dieser Kultivierungsprozess nicht allein in der Verknüpfung der Akteure zu einem kommunizierenden und Interessen aushandelnden Netz besteht, durch das sich das Leitbild der Stadt stark zu Bildung und bildungsfreundlicher Politik hin neigt, wird deutlich, wenn man die Attribute der gegenwärtigen städtischen Entwicklung hinzufügt: Dessau-Roßlau ist eine schrumpfende Stadt, eine alternde Stadt, eine arme Stadt. Damit erhält „Bildungslandschaft“ – soll sie nicht nur Verwaltung von Problemen sein – die Aufgabe, sich einem Leitbild zu stellen. Einem Leitbild, in dem sich die Bürger der Stadt sehr konkret über den Zweck ihrer Stadt, über das Wohin selbstverständigen.

Ein Ansatz ist da. Seit 2007 beteiligte sich die Stadt an der IBA Stadtumbau und definierte das dabei verfolgte Ziel wie folgt:

„Dessau-Roßlau soll langfristig zu einer Stadt mit kleineren, stabilen Kernen mit spezifischen urbanen Qualitäten schrumpfen. Die urbanen Kerne werden stadträumlich verbessert und ihre sozialen Netze gestärkt. Auf den Flächen dazwischen werden leerstandsbedingte Abrisse konzentriert. Sukzessive entsteht ein zusammenhängender, zentraler Landschaftszug: Wohnen im Grünen wird zum Standard. In der Landschaftsgestaltung werden Prinzipien aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich übernommen. Auf den Abrissflächen werden „wilde Wiesen“ angelegt, die schnell pflegeleichte und vielfältige Landschaften entstehen lassen. Sie bilden die Basis des neuen Landschaftszugs. Die Stadt bietet Bürgern und Initiativen an, für einzelne Flächen Patenschaften und damit deren Pflege und Nutzung zu übernehmen.“ (Planungswerkstatt Stadtumbau 2004)

Hier ergeben sich mehrere grundsätzliche Analogien und Verschränkungen zwischen der Entwicklung von Stadt- und von Bildungslandschaften: Stadt- wie Bildungslandschaften sind Beziehungslandschaften, kommunizierende Netze von verschiedenen Akteuren. Für die Bildungslandschaft sind das die Träger formaler und nichtformaler Bildung – wie die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen und Hochschulen und Weiterbildungsträger, Orte und Institutionen, in denen informell Kompetenzen generiert werden – wie Kulturstätten, Museen, Clubs und Vereine, Bibliotheken und Naturstätten u.a.. Es sind Akteure der kommunalen Verwaltung, der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes, der Wissenschaft u.a. Akteure mit ihrem jeweiligen Bildungsverständnis und –interesse (vgl. Bleckmann/ Durdel 2009).

Beim Bemühen um Nachhaltigkeit von Stadt- wie Bildungs landschaften kommt man um die Frage nach einem Ausgleich von Dynamik und Stabilität, von Bewährtem und Neuem und formellen und informellen Bedingungen nicht herum. Kommunale Bildungslandschaften sind veränderliche, flexible Gebilde, die sich kooperativ und in dem regionalen Kontext immer wieder neu gestalten. Dabei berücksichtigen diese Gestaltungsprozesse die tatsächlich vorhandenen Ressourcen, erfassen und befördern kollektive Innovationsleistungen vor Ort und tun das, indem sich die staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen über das Wohin, über das Leitbild und die passende Politik verständigen (vgl. Borner, J. 2007).

So wie kulturelle Diversität die Entwicklungsoptionen einer Stadt verbreitert, so verbreitet Diversität in Lernangeboten, -orten und –kulturen auch mögliche Funktionen der Bildungslandschaft:

  • Übergänge zwischen Bildungseinrichtungen und Lernetappen werden in bruchlosen Bildungsketten optimal gestaltet.
  • Diverse, gut abgestimmte und transparente Bildungsangebote und Serviceeinrichtungen, die sich der lebenslangen Lernbiografie stellen, sind für die Kommune ein attraktiver Standortfaktor, der zu Zuwanderung einlädt.
  • Gerade im Kontext des demografischen Wandels wird Bildung Instrument der Integrationsförderung. Bildungsbarrieren und Zugänge öffnen sich für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen, da lebenslanges Lernen auf die Sicherung individueller Handlungsfähigkeit in einer sich schnell verändernden, komplexen Lebensumwelt zielt, auf Empowerment und Selbstermächtigung der Lernenden innerhalb ihrer eigenen Handlungsproblematiken und -inhalte. Es geht um komplexe Lernprozesse, in denen Kompetenzen entwickelt werden. Komplexe Kompetenzgefüge, die aus fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen bestehen, können nur über Lernallianzen, nicht durch einzelne Bildungsträger gestaltet werden.
    w Um Lernenden das.
  • Um Lernenden das ganze kommunale Spektrum an Bildung anbieten zu können, öffnen sich Bildungsträger, Kultur- und Naturstätten, freie Lernorte dem Stadtteil. Soll das wirksam sein, braucht es die Vernetzung zwischen den verschiedensten Lernkulturen und Angeboten.
  • Die öffentliche Hand ist in Verantwortung: denn sie gibt die Rahmenbedingungen vor, die Entwicklungen ermöglichen oder bremsen oder lenken. Keine (politisch gestalteten) Rahmenbedingungen sind auch Rahmenbedingungen.
Eröffnung der B-Punkte 2010

Eröffnung der B-Punkte 2010

Eröffnung der dezentralen Bildungspunkte der Stadt Dessau Wörlitz mit VertreterInnen der Bibliotheken, des AK Schule Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, der Wirtschaftssenioren

Was ist Bildungslandschaft

Das Konzept Bildungslandschaft nahm seinen Anfang im ganzheitlichen Bildungsverständnis der „Lebenswelt Schule“. Dieses ging davon aus, dass Kinder- und Jugendliche nicht ausschließlich durch formale Lernprozesse in einer Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung Kompetenzen erwerben. Bildung ist mehr als reine Anhäufung von Wissen und Lernen findet überall in unterschiedlichster Weise statt. Dies muss berücksichtigt werden, sollen Kinder und Jugendliche für alle Bereiche der Gesellschaft handlungsfähig gemacht werden. Und es muss klar sein, dass der größere Teil unseres Wissens und unserer Erfahrungen selbstorganisiert durch informelle Lernprozesse (informelles Lernen – Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet) erworben werden (siehe auch: www.ganztaegig-lernen.org, www.dkjs.de).

Im Kontext des Programms des BMBF „Lernen vor Ort“ dehnt sich das Konzept Bildungslandschaft nun auf den gesamten biografischen Zeitraum aus. Mit dieser modellorientierenden Initiative werden für Kreise und kreisfreie Städte Anreize geschaffen, ein kohärentes Bildungsmanagement vor Ort zu entwickeln und zu verstetigen. Indem die Bildungsstationen entlang der individuellen Lebensläufe systematisch aufeinander bezogen und zu einander organisiert werden, strukturieren sie im Idealfall eine kommunal geprägte Bildungslandschaft. Dass dabei deutsche Stiftungen aktive Patenschaften übernehmen, ihre lokalen Netzwerke einbringen, fachliche Expertisen und Erfahrungen in der Bildungsinnovation einsetzen, gibt dem Implementierungsansatz eine eigene Dimension (vgl. www.lernen-vor-ort.info).

Unter kommunaler Bildungslandschaft ist nun zu verstehen

  • ein Netzwerk bzw. eine Allianz der lokalen Akteure, die sich zum Thema Bildung finden, verbünden und das Spektrum der kommunalen Lernkulturen widerspiegeln,
  • dazu ein kommunalpolitisch verankertes Leitbild aushandeln,
  • formale Bildungsorte und informelle Lernkulturen entsprechend den Bedürfnissen der verschiedenen Übergänge (vom frühkindlichen Bereich bis in die Seniorenschaft) sowie subjektorientiert – also von der Bedarfs- und Interessenperspektive des Lernenden her – didaktisch und organisatorisch vernetzen und infrastrukturell konsolidieren,
  • einen begleitenden Kommunikationsprozess durch die Schaffung passender Gremien initiiert, durch den die Wirkungen der Bildungslandschaft und der Aufbauprozess reflektiert werden,
  • und sich selbst langfristig aufstellt, professionell organisiert, kooperativ und planvoll handelt sowie sich ständig transparent kommuniziert.

Im Sinne einer solchen Interpretation können sich spiegelseitig Lernende an vielfältigen Orten ihres Sozialraumes bilden. Demzufolge müssen Bildungsorte wie Einrichtungen der Jugendhilfe, Musikvereine, Bibliotheken, Nachmittagsbetreuung etc. als wichtige Bildungspartner im Stadtteil neben der Schule begriffen werden. Als wichtig betrachtet wird integriertes Handeln in Bezug auf die kommunale Bildungspolitik, indem traditionell getrennt voneinander arbeitende Ämter gemeinsam mit der Zivilgesellschaft korrespondieren und ressortüberschreitend zusammenarbeiten.

Die infrastrukturellen, organisatorischen und pädagogischen Bindeglieder des Netzwerkes sowie die Kommunikatoren zwischen Netz und Nutzern sind aus unserer ersten Erfahrung die Bildungsberatungsstellen. Sie bieten Orte, Räume, Zeiten für die öffentliche, lokale Diskussion zur Gestaltung der Bildungslandschaft. Dabei übernimmt Bildungsberatung als Stadtteilinstitution, Teil des öffentlichen sozialen Raumes und Thementräger drei eng miteinander verbundene Funktionen.

(1) BildungsberaterInnen sind die „Hausärzte“, wenn es um Lernfragen geht. Sie empfangen alle „ratsuchenden“ BürgerInnen geben orientierende Beratung und Informationen und vermitteln im Bedarfsfall weiter an Spezialisten.

Hausarztmodell | Bildungsberatung für BürgerInnen

Hausarztmodell | Bildungsberatung für BürgerInnen

(2) BildungsberaterInnen sind die „Fachärzte“, wenn es um Lernfragen in spezifischen Übergangsbereichen geht (Elementarbereich – Schule, Schule – Beruf, Wiedereinstieg, Nacherwerbsphase u.a.). Sie sind aber auch – in diesen Feldern des Übergangmanagements – Kümmerer, Netzwerkbildner, Multiplikatoren, die sich auch beratend und informierend an Unternehmen und Organisationen wenden.

Bildungsberatung in Übergängen

Bildungsberatung in Übergängen

(3) BildungsberaterInnen sind aufgrund der Vielzahl von Informationen, die sie in den Beratungsgesprächen erwerben Experten für die Reflektion und Analyse der Entwicklung der kommunalen Bildungslandschaft. Damit werden die BeraterInnen zu PolitikberaterInnen der kommunalen Entscheider.

Bildungsberatung der Kommune

Bildungsberatung der Kommune

Hier, über diese Schnittstellen und Netzknoten, die von den Bildungsberaterinnen ausgefüllt werden, laufen die Kommunikationsprozesse der Bildungslandschaft hinein in die Bürgerschaft, in die Verwaltung, zur Wirtschaft und Wissenschaft. Durch diese dezentralen Multiplikatoren erst können die beiden Steuerungsgremien des Aufbauprozesses: die Bildungskonferenz, die Versammlung strategischer Entscheidungsträger der Stadt sowie der Beirat, und die Versammlung der Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Wirtschaft und der Bildung in die Landschaft hinein agieren und diese strategisch gestalten.

Die Beratungsstellen werden ergänzt von „Ateliers“, das sind ebenfalls dezentrale Entwicklungseinheiten, in denen Übergänge gestaltet werden. In ihnen arbeiten Elternvertreter, Pädagogen, Mentoren aus den Verwaltungen, u.a. an einzelnen „Innovationsprojekten“, die spezifische Strukturen initiieren – beispielsweise die „Stadtuniversität“ (Operative Entwicklungsarbeit). Und das alles wird von spezifischem Monitoring begleitet.

Schulen

Schule wird in der Zukunft ein weiterer wesentlicher Kommunikationsknoten. Ganz im Gegensatz zu den bisher gängigen Vorstellungen. Hier trifft sich „draußen und drinnen“ in besonderer Weise: Schule ist nicht mehr Vorbereitung auf das Leben, sondern das Leben selbst. Wichtiger Bestandteil in der Diskussion um Bildungslandschaften sind Ganztagschulen. Sie bilden eine Art Zwischenstufe zwischen dem traditionell autonomen Agieren von Schulen und der Kooperation mehrere Bildungseinrichtungen, Lernorte und Erfahrungskulturen in einer lokalen Bildungslandschaft. In Projekten, auf Exkursionen und in Praktika außerhalb der Schulgebäude organisierte Lernangebote zählen ebenso dazu wie die Eroberung der Klassenzimmer durch lebensweltliche Themen und mit Gästen aus diesen.

Natürlich kommt der Institution Schule ein zentraler Platz zu. Jedoch reicht Bildung weit über die Schule hinaus. Lernen als soziales Handeln ist ein aktiver Prozess, der durch eigenständiges, selbstorganisierendes Handeln, durch Gestaltungsorientierung zu verstehen ist und durch anregungsreiche Bildungsgelegenheiten und lernhaltiges Tun befördert wird. Erfolgreiche formale Bildung (Schule) kann nur stattfinden, wenn sie sich auf vorhandene (und wahrgenommene) nichtformelle und informelle Bildungsprozesse beziehen kann. Natürlich ist die analytische Teilung der Bildungsprozesse in der Wirklichkeit nicht trennscharf. Doch hilft sie sowohl bei der Systematisierung von Bildungsprozess und jeweils beteiligten Institutionen (Mapping) als auch bei der In-Wert-Setzung des Lernens in nichtformellen und informellen Lernkulturen.

Unsere Gesellschaft ist von Transformationen, Unsicherheiten und Offenheit geprägt. Da muss Bildung neben dem Wissen kritische Selbstständigkeit ebenso vermitteln, wie den Erwerb von Orientierung, Einstellungen und Motivation, von Wahrnehmungs- und Deutungsmustern als Navigationshilfen in unübersichtlicher Realität.

Dr. Joachim Borner
Wissenschaftlicher Direktor
Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH
Verbundpartner im Projekt Lernen vor Ort Dessau-Roßlau

Der Artikel ist auch erschienen in: PLANERIN, Heft 05, 2010 ; Seite 8–10

Literatur:

Bleckmann,P/ Durdel, A.: Lokale Bildungslandschaften. Perspektiven für Ganztagsschulen und Kommunen. Wiesbaden 2009.
Borner, J., Nachhaltige Berufsorientierung, in: Berufsorientierung und Kompetenzentwicklung. Dessau 2007.
Planungswerkstatt Stadtumbau, UmbauStadt (Hrsg.): UmbauStadt – Transformation in eine unbekannte Zukunft. Dessau 2004.

Quelle aller Abbildungen:

KMGNE – Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH)

Advertisements

Über Dr. Jutta Franzen (jf)

Wiss. Mitarbeiterin KMGNE (www.kmgne.de), Redaktion Blog Bildungslandschaften
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Bildungslandschaft abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s